Donnerstag, 6. Dezember 2012

Täglich stehen die Menschen vor Entscheidungen. Es gibt kleine und große. Bei manchen erkennt man die richtige sofort und bei manchen nie. Vor manchen läuft man davon, weil man nicht weiß was richtig oder falsch ist. Weil man nicht weiß was man will. Man spielt alle Möglichkeiten im Kopf durch, doch keine scheint zu passen. Keine scheint richtig zu sein und bei keiner stellt sich das Gefühl ein, etwas Richtiges getan zu haben. Was tut man dann? Es gibt so oft nur ja oder nein. Denn manchmal ist die Welt nunmal nur schwarz und weiß. Nur manche Teile sind bunt.
Alles scheint ein bisschen richtig und ein bisschen falsch. Und alle sagen einem tu dies,aber man möchte eigentlich das andere. Dies führt unweigerlich zu einer innerlichen Zerissenheit der nur schwer beizukommen ist. Ich hasse Entscheidungen.
Am Schlimmsten ist es wenn noch andere Personen von der Entscheidung betroffen sind. Beispielsweise eine Einladung, wohin auch immer. Man möchte gehen aber auch wiederum nicht. Die Gründe dafür und dagegen sind so zahlreich wie die Menschen die vor den Entscheidungen stehen und so verschieden wie die Situationen selbst. Meist folgt man dem Gefühl. Doch oft täuschen Gefühle. Sie sind nur von kurzer Dauer. Und dann ist man vielleicht nicht gegangen und bereut es hinterher. Man hat etwas verpasst. Oder andersherum, man ist da gewesen doch es war nicht angenehm. Man fühlte sich fehl am Platz und wünschte sich nur noch das es vorbei wäre. So ein kleiner Blick in die Zukunft könnte manchmal wirklich nicht schaden.
Ich hasse Entscheidungen.
Und ich stehe vor einer und weiß einfach nicht weiter!

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